von links: Dr. Susanne Miesera, Josef Biro, Patrizia Weidenhiller, Ministerialdirigent Walter Gremm, Prof. Dr. Claudia Nerdel
Vortrag Prof. Dr. Susanne Schwab
Interessierte Zuhörer am Symposium
Workshop Prof. Dr. Markus Gebhardt
Workshop Julia Bodensteiner
von links: Prof. Dr. Jacqueline Specht und Prof. Dr. Donna McGhie-Richmond
von links: Dr. Susanne Miesera, Stefan Schmidhuber, Julia Bodensteiner, Prof. Dr. Jacqueline Specht, Prof. Dr. Donna McGhie-Richmond, Prof. Dr. Susanne Schwab, Patrizia Weidenhiller

Symposium Inklusion an der TUM School of Education im Rahmen von Teach@TUM

Das Thema Inklusion ist bildungspolitisch ein sehr aktuelles Thema und betrifft alle Schularten und lehrerbildende Universitäten.

Am 08.10.2018 fand im Rahmen von Teach@TUM das Symposium Inklusion mit hochrangigen internationalen Forscherinnen und Gästen statt. Eröffnet wurde die Veranstaltung durch die Prodekanin der TUM School of Education Prof. Claudia Nerdel und mit Grußworten durch Ministerialdirigent Walter Gremm vom Bayerischen Staatsministerium für Unterricht und Kultus, Leiter Abteilung III Grund-, Mittel- und Förderschulen.

Prof. Dr. Susanne Schwab, Universität Wien, Professur für Schulpädagogik, referierte in ihrer Keynote eindrucksvoll über Einstellungen gegenüber schulischer Inklusion von österreichischen und südafrikanischen Schülern, Lehrern und Eltern. Die etwa 120 Gäste hatten hier auch die Gelegenheit, weitere Impulse zu setzen und eigene Erfahrungen mit der Expertise der Expertin zu verknüpfen. Im Anschluss daran konnten die Teilnehmer des Symposiums Inklusion einen von insgesamt fünf Workshops besuchen. Prof. Susanne Schwab erläutert das Thema „Diagnose besonderer Förderbedarf – Herausforderungen von Etikettierungen“ gewinnen. Prof. Markus Gebhardt, Technische Universität Dortmund, gestaltete parallel dazu einen Workshop „Einsatz und Grenzen von Lernverlaufsdiagnostik im Unterricht“, wo er auf die Onlineplattform Levumi einging. Prof. Dr. Donna McGhie-Richmond, University of Victoria (Kanada) und Prof. Dr. Jacqueline Specht, Western University in London (Kanada) befassten sich mit einer Gruppe zum Thema „Inclusion in teacher education programmes“. Impulse aus der schulischen Praxis zum Thema „Inklusion im Unterrichtsalltag - Unterstützungsmöglichkeiten durch den MSD“ gab Stefan Schmidhuber, Sonderpädagoge an der TUM School of Education in seinem Workshop. Julia Bodensteiner, Berufsschule Adolf-Kolping München, gewährte mit ihrer Gruppe Einblicke in die „Unterrichtspraxis Umgang mit Heterogenität“.

Ein informeller fachlichen Austausch, zum gegenseitigen Kennenlernen und zum Networking bot die Mittagspause. Abschließend traten am Nachmittag die beiden Inklusionsforscherinnen aus Kanada Prof. Dr. Donna McGhie-Richmond und Prof. Dr. Jacqueline Specht ans Rednerpult zum Thema „Inclusion in Canada - Beginning Teacher Study“, wo sie einen zukunftsweisenden Blick über die Staatsgrenzen gewährten.

In den beiden darauffolgenden Tagen hatten die Mitarbeiter im Rahmen von zwei Workshops „Inclusive Education“ die Gelegenheit, einzelne Themen gezielt zu vertiefen und neue Aspekte zu diskutieren. Spannend war immer wieder im internationalen Bildungsvergleich die Frage, wie das Thema Inklusion noch mehr Einzug in unsere deutsche, bzw. bayerische Bildungslandschaft Einzug halten könnte und wie gelebte Inklusion gelingen kann. Kontakt: Prof. Dr. Claudia Nerdel und Dr. Susanne Miesera Technische Universität München Professur für Fachdidaktik Life Sciences Tel.: + 49 89 289 24311 susanne.miesera@tum.de

 

 

Forschungsbeitrag auf der internationalen Bildungskonferenz, ECER

Die beiden Forscherinnen Dr. Susanne Miesera und Patrizia Weidenhiller sind auf der internationalen Tagung "European Conference on Educational Research“ (ECER) vom 2. bis zum 6. September 2019 in Hamburg mit zwei Voträgen vertreten. Vorgestellt wird zum einen eine Studie in Kooperation mit Prof. Dr. Jacqueline Specht und Prof. Dr. Donna McGhie-Richmond, die sich mit Überzeugungen von angehenden Lehrkräften zu inklusivem Unterrichten im internationalen Vergleich zwischen Deutschland und Kanada befasst. Zum anderen werden die Ergebnisse eines Bundesländervergleichs zwischen Bayern und Nordrhein-Westfalen zu Einstellungen und Selbstwirksamkeitsannahmen im inklusiven Kontext von Studierenden des gymnasialen und beruflichen Lehramts vorgestellt